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Rückschau Elternoase vom 03. November 2022 zum Thema Selbstfürsorge - Geschrieben von Beat Loosli

Wie komme ich zu Erholungsphasen, wie schaffe ich mir Freiräume? Wie kann ich nein sagen – ohne schlechtes Gewissen. Die Beraterin/Supervisorin Annemarie von Allmen Kromer gab den Anwesenden wertvolle Inputs. Als Einstimmung diskutierten die Anwesenden in Kleingruppen darüber, was passiert mit mir, wenn ich nicht für mich sorge, mich ungenügend abgrenze und zu wenig Erholung oder Freiräume habe? Und was passiert, wenn ich gut für mich sorge, mich genügend abgrenze, Erholungszeit und Freiräume habe. Fazit: Je besser wir für uns sorgen und zu uns schauen, desto besser geht es uns letztlich. Hier ein paar ausgewählte Aspekte:

  • Sagen sie, «ich darf für mich sorgen», statt «ich muss für mich sorgen» – Worte schaffen Wirklichkeit. Denken Sie an das, was sein soll.
  • Selbstfürsorge bedeutet, die eigenen Grenzen zu erkennen, zu erfahren und zu reflektieren.
  • Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz als Grundbedürfnis – eine negative Aussage über sich muss mit drei positiven Aussagen kompensiert werden, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.
  • Orientierung und Kontrolle sind wichtig – Rituale geben Sicherheit.
  • Schlechtes Gewissen: Wer sagt, was gut oder böse, richtig oder falsch ist?
  • Nein sagen: Wissen, dass ich nein sagen «darf» und bewusst die Verantwortung dafür übernehmen («heute entscheide ich so!»).
  • Erholungsphasen schaffen: Quellen der Kraft finden, Rituale/Zeitfenster in den Alltag einbauen.

Selbstfürsorge braucht Zeit. Ein erster, wichtiger Schritt ist sicher, sich die oben erwähnten Punkte immer wieder bewusst zu machen, sich auszutauschen und sich auch Beratung und Unterstützung zu holen. Im zweiten Teil nutzten die anwesenden Eltern beim Apéro wiederum die Möglichkeit, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Und bei einem Glas Prosecco feierten wir auch das 10-jährige Bestehen der Elternoase. Danke Sibylla Kämpf und Patrizia Kasman für die tolle Zusammenarbeit!

Das Organisations-Team der Elternoase von links nach rechts: Patrizia Kasman, Sozialarbeiterin Care Management im UKBB, Sibylla Kämpf, Präsidentin Vereinigung intensiv-kids, Beat Loosli, Geschäftsleiter Vereinigung Cerebral Basel aktuellFoto